Liebe Leser,
hier ein neuer Infobrief für Sie zusammengestellt. Wir hoffen, Sie finden
etwas Zeit sich
mit weltweiten Gesundheits-Themen zu beschäftigen.
Viel Spaß dabei !
Herzlichst, Ihr K.J.Schwarz
Wir
sitzen uns krank
Bewegung ist ein Allheilmittel
von Jana Zeh
Sie sind die
Epidemie des Büro-Zeitalters: Rückenbeschwerden. Rund drei Viertel aller
Deutschen leiden oder litten unter ihnen. Und es werden immer mehr.
Dabei gibt es einige einfache Mittel, wie man den Schmerzen vorbeugen
kann.
Rückenschmerzen
breiten sich in den letzten 20 Jahren in den
Industrienationen aus wie eine Epidemie. Die Beschwerden im
Rücken sind bereits seit Jahren zur Volkskrankheit Nummer
eins geworden. Der Krankheitserreger ist in diesem Fall kein
Virus und kein Bakterium, sondern die Bewegungsarmut der
Menschen. Also ein Umstand, den jeder mit relativ wenig
Aufwand leicht verändern könnte. Dazu gehört jedoch eine
gute Portion Selbstdisziplin.
Die "besessene"
Gesellschaft
Selbst Kinder bewegen sich heute so wenig, dass sie immer
öfter an Rückenschmerzen leiden.
Rund 17 Millionen
Menschen verbringen in Deutschland ihren Arbeitstag im Büro
an einem Schreibtisch, vorwiegend sitzend. Der Weg zum Büro
und wieder nach Hause wird meistens ebenso sitzend im Auto
oder in öffentlichen Verkehrsmitteln überwunden. Zu Hause
angekommen, setzen sich die meisten vor den Fernseher oder
den Computer und schleppen sich schließlich von der Couch
ins Bett.
Vor allem mit dem Einzug des
Internets in unseren Alltag werden wir viele Stunden fast bewegungslos
am Monitor festgehalten. Mussten vor zehn Jahren noch stapelweise Akten
bewegt werden, geht das heute alles per Mausklick. "Daraus ist eine
extreme Arbeitsverdichtung entstanden, die auch zu Rückenschmerzen
führen kann", erklärt Dr. Ulf Marnitz, Facharzt im Rückenzentrum Berlin.
Für diese einseitige Belastung
speziell des Stütz- und Bewegungsapparates ist der menschliche Körper
jedoch nicht ausgestattet. Körperlich sind wir Menschen immer noch auf
die Zeit, in der wir Jäger und Sammler waren, und damit auf viel
Bewegung eingestellt. Das alltägliche Übermaß an Sitzen kann sogar bei
jungen Menschen relativ schnell zu gesundheitlichen Problemen führen.
Lithografie
von Nicolas Henri Jacob aus dem Jahr 1834.
(Foto: wikipedia)
Hinzu kommt:
Nachweislich stehen heute Arbeitnehmer wesentlich mehr unter
Stress als noch vor 20 oder 30 Jahren. Das führt dazu, dass
vermehrt das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet wird.
Dieses Hormon soll den Körper leistungsfähig machen. Diesem
Impuls gehen im Büro sitzende Menschen zumeist auf
körperlicher Ebene nicht nach, so dass ein Ungleichgewicht
im Körper entsteht. "Wenn Stress nicht in Bewegung umgesetzt
wird, entstehen Muskelverspannungen, vor allem im
Nackenbereich", so Marnitz weiter. Aus diesem Grund ist es
so wichtig, die durch Stress entstandene innere Anspannung
so oft wie möglich in Bewegung umzuwandeln.
Die Muskeln sind
schuld
Rund 70 Prozent aller
Rückenschmerzpatienten leiden unter muskulären Verspannungen. Bei 10 bis
20 Prozent sind psychogene, also seelische Ursachen für die Schmerzen
verantwortlich, nur 5 bis 10 Prozent der Patienten haben somatische,
also körperliche Beeinträchtigungen, die beispielsweise von
Fehlstellungen herrühren und so zu Rückenbeschwerden führen. Bei einigen
Patienten können sogar Spezialisten die Ursachen nicht einwandfrei
klären.
Es gibt zwei verschiedene Arten
von Muskeln im Rücken: die tiefe Steuerungsmuskulatur mit den steuernden
Rückenmuskeln und die oberflächliche Arbeitsmuskulatur. Der Rücken ist
mit reichlich unbewusst tätigen, steuernden Tiefenmuskeln ausgestattet.
Diese Muskeln arbeiten selbstständig und werden im bewegten Alltag
unbewusst benutzt. Bewegen wir uns zu wenig, geht diese
Selbstständigkeit verloren. Bei Rückenschmerzen werden zudem diese
Muskeln abgeschaltet. Die Ursachen dafür sind bisher noch unklar.
"Patienten mit Rückenschmerzen
müssen erst einmal wieder lernen, die beiden verschiedenen Muskelarten
des Rückens gezielt anzusteuern. Das ist nur mit einer qualitativ
hochwertigen Physiotherapie möglich und dauert ungefähr zwei bis drei
Monate. Massagen greifen meistens nur an der Oberfläche und dringen
nicht zur Ursache vor", erklärt Marnitz im Gespräch mit . Die Patienten
sollen durch Übungen und Aufklärung selbst zu Rückenspezialisten gemacht
werden. Zudem müssen die Ärzte helfen, die psychischen Barrieren des
Patienten zu lösen. Das Gespräch mit einem Patienten über seine
Erkrankung ist das A und O für dessen Heilung. "Der Arzt muss dem
Patienten die Angst vor Bewegungsfehlern nehmen", betont Marnitz.
Bandscheibenvorfälle gehören heute
beispielsweise zum Altern wie weiße Haare und werden nur noch in
Einzelfällen bei Lähmungserscheinungen operiert. Die meisten Patienten
mit dieser Diagnose bekommen in der akuten Phase Schmerzmittel und
werden danach mit Physiotherapie unterstützt. Diese Art der Behandlung
ist vielversprechend. Um aber auch künftig nicht wieder unter
Rückenschmerzen leiden zu müssen, empfehlen Ärzte für die Zeit danach:
bewegen, bewegen, bewegen.
Mehr Bewegung täglich
Egal, wie
ergonomisch oder ausgefallen die Büromöbel gebaut sind - wer zu
lange sitzt, bekommt Rückenbeschwerden.
(Foto: picture-alliance / dpa)
Auch für alle
Menschen, die noch keine Rückenschmerzen haben, gilt: jeder
Sport und jede Art von Bewegung sind empfehlenswert. Schon
jedes Aufstehen im Büro und jedes genüssliche Strecken vor
dem Bildschirm ist für den Rücken nützlich. Auch Sportarten,
die vor einiger Zeit noch als rückenschädlich bezeichnet
wurden, wie Hockey oder Tennis, dürfen regelmäßig betrieben
werden. Das Mindestmaß der sportlichen Betätigung ist zwei
Mal die Woche eine Stunde lang. "Besser einen wenn auch
vermeintlich rückenschädlichen als keinen Sport", betont
Marnitz. Auch der Weg zu und von der Arbeit sollte mit
Bewegung verbunden werden. Am besten sei es, täglich zwei
Busstationen zu laufen oder gleich das Fahrrad zu nehmen, so
der Facharzt.
Auch wenn die deutsche
Industrienorm seit vielen Jahren klare Vorgaben hat, wie ein
rückenfreundlicher Büroarbeitsplatz für Mitarbeiter ausgestattet sein
sollte, gehen immer mehr Menschen mit Rückenbeschwerden zum Arzt.
Dabei
reichen schon drei Übungen alle zwei Stunden aus, um die
Rückenmuskulatur einmal von unten nach oben in Gang zu setzen. Mit dem
Beckenkippen kann die untere Rückenmuskulatur aktiviert werden. Das
Strecken der verschränkten Hände über dem Kopf und das Einrollen danach
sind gut für die Muskeln der Brustwirbelsäule. Das seitliche Kopfnicken
aktiviert die Hals- und Nackenmuskeln. Je mehr Menschen diese Übungen
regelmäßig machen, umso mehr werden die Bewegungen zur Normalität - und
Rückenbeschwerden wird vorgebeugt.
(Quelle ntv)
ANMERKUNG: Als Patient
sollten Sie einmal auf die "Muskelarbeit"
Ihres Behandlers an Ihrem Körper
achten!
(Bestandteil einer guten chiropraktischen Behandlung.)
Süchtig
nach Fernseher und Computer"Zappelphilipp"
besonders anfällig
Die
Bildschirmfaszination ist groß, schon bei den Kleinen. Das hat
Folgen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Kinder mit der
Aufmerksamkeitsstörung ADHS sind nach Einschätzung von Ärzten besonders
anfällig für Mediensucht. Der exzessive Konsum von Fernsehen, Internet-
und Videospielen sei bei ihnen dreimal so stark ausgeprägt wie bei
anderen Kindern, sagte der Arzt Klaus Skrodzki (Forchheim) auf dem
Kongress für Jugendmedizin in Weimar. "Fernsehen mit ständigen Bild- und
Tonwechseln und Computerspiele fördern die Störung." Teenager mit einer
Aufmerksamkeitsstörung neigen demnach auch eher als ihre Altersgenossen
zu Nikotin- und Alkoholsucht. "Und sie zeigen deutlichere
Entzugserscheinungen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der
Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte.
Laut Skrodzki reagieren Kinder mit
ADHS sehr viel impulsiver auf Reize. "Sie greifen etwa sofort zu, wenn
ihnen eine Belohnung geboten wird." PC-, Internet- und Videospiele böten
ihnen permanent Reize und sofortige Belohnung.
Das Problem beim
regelmäßigen Computerspiel für ADHS-Kinder sei, dass diese sehr rasch
gute Fertigkeiten im Erkennen von Nebensächlichkeiten entwickelten,
sagte der Experte. Damit werde aber das Grundproblem bei der Störung
verstärkt. "Sie können ja ohnehin schon Nebensächliches nicht von
Wichtigem unterscheiden. Und mit Videospielen trainieren sie ihre
Aufmerksamkeit für das Falsche."
Die Eltern sind nach Beobachtungen
des Mediziners häufig Teil des Problems, wenn sie ihre Kinder zur
Ablenkung vor das Fernsehgerät oder den Computer setzen. Noch
bedenklicher sei es, dass bereits bei Vorschulkindern ein eigener
Fernseher im Kinderzimmer stehe. Auch Computerspiele in Kindergärten
richteten bei von ADHS betroffenen Kindern eher Schaden als Nutzen an.
Katrin Zeiß, dpa
Erbanlage Herzinfarkt
- Forscher entschlüsseln Risikogene
Bluthochdruck,
Diabetes mellitus und erhöhtes Cholesterin gelten als typische
Risikofaktoren zur Entstehung eines Herzinfarkts. Doch auch
unsere Gene sind
für den Ausbruch der Krankheit bedeutsam – mehr als
bislang angenommen.
Ein Konsortium
internationaler Wissenschaftler unter Federführung der Universität Lübeck
hat 13 neue Risikogene für koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt
entdeckt. Dadurch sei belegt, dass erbliche Faktoren bei der Entstehung von
Herzinfarkten eine größere Rolle spielten als bislang angenommen, sagte der
Leiter der Studie, der Lübecker Professor Heribert Schunkert. Untersucht
wurden jeweils zwei Millionen Marker im Erbgut von rund 87.000 Probanden
weltweit. Das Ergebnis dieser weltweit größten genetischen Studie zu diesem
Thema ist im Wissenschaftsjournal "Nature Genetics" veröffentlicht.
Insgesamt wurden nach
Angaben Schunkerts 23 genetische Varianten nachgewiesen, die das
Herzinfarktrisiko erhöhen. "Viel mehr Menschen als bislang bekannt tragen
die erbliche Veranlagung zum Herzinfarkt in sich", sagte Schunkert. Doch die
Studie habe auch gezeigt, dass nur wenige dieser Varianten das Risiko über
die klassischen Risikofaktoren wie hohe Cholesterinwerte oder hohen
Blutdruck steuern. "Bei der überwiegenden Mehrheit der Risikogene spielen
Mechanismen eine Rolle, die es noch zu erforschen gilt", sagte Schunkert.
Gemeinsam mit der
Lübecker Firma Euroimmun arbeiteten die Wissenschaftler schon seit einiger
Zeit an einem Test, der das Infarktrisiko eines Menschen feststellen kann.
"Der könnte in zwei bis drei Jahren verfügbar sein" schätzt die
Koordinatorin der Studie Jeanette Erdmann von der Universität Lübeck.
Wichtiger ist für Schunkert jedoch der Nutzen für die Prävention. "Wenn wir
den Mechanismus verstehen, können wir die Vorbeugung verbessern", sagte er.
Der Herzinfarkt ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen.
Europaweit sterben jedes Jahr rund 750.000 Menschen daran. (DPA)
In Kiel wurde
eine neue Methode zur Behandlung von Schlaganfällen entwickelt.
(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)
Montag, 28. März
2011
Neue Behandlung von Schlaganfällen
Forscher sehen tief ins Hirn
Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache.
Jährlich ereilt er rund 260.000 Menschen. Die Behandlungsmethoden
waren bislang sehr begrenzt. Forscher der Uniklinik Kiel entwickeln
nun eine Technik, die in bestimmten Fällen besonders effektiv ist.
mehr. . .
Chiropraktische Techniken
Der Chiropraktiker ist
mit seinen eigenen Händen therapeutisch tätig – daraus ergibt sich die
Wortbedeutung des Begriffs Chiropraktik: cheiro = griechisch
für Hand. In Deutschland liegt diese Form der Behandlung vor allem und
im wortwörtlichen Sinne in den Händen von Heilpraktikern. Sie
können über spezielle Schulungen die verschiedenen Techniken und
Hintergründe erlernen. In den USA, Kanada und einigen europäischen
Staaten ( ab April 2011 auch in Deutschland beim BDC)
durchlaufen Chiropraktiker hingegen ein staatlich anerkanntes Studium,
das mehrere Jahre dauert.
Typische Verfahren und Techniken, die ein Chiropraktiker anwenden kann,
sind zum Beispiel:
Bandscheiben-Technik
Craniopathie
Gonstead-Technik
Halswirbelsäulen-Techniken
Low-Force-Techniken
Manuelle Organ-Techniken
Thompson-Technik
Sacro-Occipital-Technik
Spezielle Kinder-Behandlungen
Wenn Sie mehr über diese Techniken erfahren möchten,
besuchen Sie bitte unsere WEBSEITE.

Auf dem BDC-Kanal bei YouTube finden Sie alle 22
Kurz-Videos für Patienten.
Ein
paar einfache Tipps gegen
Nacken- Muskel- und Rückenschmerzen

Hallo
Chiro-Shop-Team,
ich will jetzt auch noch die
6 mm PCI-Sohlen
ausprobieren.
Ich bin von Ihrem Produkt
begeistert. Mein Gangbild
und Körpergefühl haben sich
wesentlich verbessert. Ich
hab die Sohlen auch in
meinen Schlittschuhen beim
Eishockey getestet und die
Balance/Performance war
sofort spürbar besser.
M.R. PLZ 94327 (Dezember
2010)

Klicken
Sie auf die
Bilder! Ihr Chiropraktiker
berät Sie gerne auch
persönlich.

Ein paar praktische
Hinweise zum Thema "Schulter-Arm-Syndrom"
von uns.
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