BDC

Bund deutscher Chiropraktiker e.V.

Patienten-Chiro-Brief
Abbonieren        |         THERAPEUTEN-LISTE     |    LINKS       |         April 2011


Liebe Leser,

hier ein neuer Infobrief für Sie zusammengestellt. Wir hoffen, Sie finden etwas Zeit sich mit weltweiten Gesundheits-Themen zu beschäftigen.

Viel Spaß dabei !
Herzlichst, Ihr K.J.Schwarz

 


 

 

Wir sitzen uns krank
Bewegung ist ein Allheilmittel

von Jana Zeh

Sie sind die Epidemie des Büro-Zeitalters: Rückenbeschwerden. Rund drei Viertel aller Deutschen leiden oder litten unter ihnen. Und es werden immer mehr. Dabei gibt es einige einfache Mittel, wie man den Schmerzen vorbeugen kann.

Rückenschmerzen breiten sich in den letzten 20 Jahren in den Industrienationen aus wie eine Epidemie. Die Beschwerden im Rücken sind bereits seit Jahren zur Volkskrankheit Nummer eins geworden. Der Krankheitserreger ist in diesem Fall kein Virus und kein Bakterium, sondern die Bewegungsarmut der Menschen. Also ein Umstand, den jeder mit relativ wenig Aufwand leicht verändern könnte. Dazu gehört jedoch eine gute Portion Selbstdisziplin.

Die "besessene" Gesellschaft

Selbst Kinder bewegen sich heute so wenig, dass sie immer öfter an Rückenschmerzen leiden.

Selbst Kinder bewegen sich heute so wenig, dass sie immer öfter an Rückenschmerzen leiden.

Rund 17 Millionen Menschen verbringen in Deutschland ihren Arbeitstag im Büro an einem Schreibtisch, vorwiegend sitzend. Der Weg zum Büro und wieder nach Hause wird meistens ebenso sitzend im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln überwunden. Zu Hause angekommen, setzen sich die meisten vor den Fernseher oder den Computer und schleppen sich schließlich von der Couch ins Bett.

Vor allem mit dem Einzug des Internets in unseren Alltag werden wir viele Stunden fast bewegungslos am Monitor festgehalten. Mussten vor zehn Jahren noch stapelweise Akten bewegt werden, geht das heute alles per Mausklick. "Daraus ist eine extreme Arbeitsverdichtung entstanden, die auch zu Rückenschmerzen führen kann", erklärt Dr. Ulf Marnitz, Facharzt im Rückenzentrum Berlin.

Für diese einseitige Belastung speziell des Stütz- und Bewegungsapparates ist der menschliche Körper jedoch nicht ausgestattet. Körperlich sind wir Menschen immer noch auf die Zeit, in der wir Jäger und Sammler waren, und damit auf viel Bewegung eingestellt. Das alltägliche Übermaß an Sitzen kann sogar bei jungen Menschen relativ schnell zu gesundheitlichen Problemen führen.

Lithografie von Nicolas Henri Jacob aus dem Jahr 1834.

Lithografie von Nicolas Henri Jacob aus dem Jahr 1834.
(Foto: wikipedia)

Hinzu kommt: Nachweislich stehen heute Arbeitnehmer wesentlich mehr unter Stress als noch vor 20 oder 30 Jahren. Das führt dazu, dass vermehrt das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet wird. Dieses Hormon soll den Körper leistungsfähig machen. Diesem Impuls gehen im Büro sitzende Menschen zumeist auf körperlicher Ebene nicht nach, so dass ein Ungleichgewicht im Körper entsteht. "Wenn Stress nicht in Bewegung umgesetzt wird, entstehen Muskelverspannungen, vor allem im Nackenbereich", so Marnitz weiter. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die durch Stress entstandene innere Anspannung so oft wie möglich in Bewegung umzuwandeln.

 

 

Die Muskeln sind schuld

Rund 70 Prozent aller Rückenschmerzpatienten leiden unter muskulären Verspannungen. Bei 10 bis 20 Prozent sind psychogene, also seelische Ursachen für die Schmerzen verantwortlich, nur 5 bis 10 Prozent der Patienten haben somatische, also körperliche Beeinträchtigungen, die beispielsweise von Fehlstellungen herrühren und so zu Rückenbeschwerden führen. Bei einigen Patienten können sogar Spezialisten die Ursachen nicht einwandfrei klären.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Muskeln im Rücken: die tiefe Steuerungsmuskulatur mit den steuernden Rückenmuskeln und die oberflächliche Arbeitsmuskulatur. Der Rücken ist mit reichlich unbewusst tätigen, steuernden Tiefenmuskeln ausgestattet. Diese Muskeln arbeiten selbstständig und werden im bewegten Alltag unbewusst benutzt. Bewegen wir uns zu wenig, geht diese Selbstständigkeit verloren. Bei Rückenschmerzen werden zudem diese Muskeln abgeschaltet. Die Ursachen dafür sind bisher noch unklar.

"Patienten mit Rückenschmerzen müssen erst einmal wieder lernen, die beiden verschiedenen Muskelarten des Rückens gezielt anzusteuern. Das ist nur mit einer qualitativ hochwertigen Physiotherapie möglich und dauert ungefähr zwei bis drei Monate. Massagen greifen meistens nur an der Oberfläche und dringen nicht zur Ursache vor", erklärt Marnitz im Gespräch mit . Die Patienten sollen durch Übungen und Aufklärung selbst zu Rückenspezialisten gemacht werden. Zudem müssen die Ärzte helfen, die psychischen Barrieren des Patienten zu lösen. Das Gespräch mit einem Patienten über seine Erkrankung ist das A und O für dessen Heilung. "Der Arzt muss dem Patienten die Angst vor Bewegungsfehlern nehmen", betont Marnitz.

Bandscheibenvorfälle gehören heute beispielsweise zum Altern wie weiße Haare und werden nur noch in Einzelfällen bei Lähmungserscheinungen operiert. Die meisten Patienten mit dieser Diagnose bekommen in der akuten Phase Schmerzmittel und werden danach mit Physiotherapie unterstützt. Diese Art der Behandlung ist vielversprechend. Um aber auch künftig nicht wieder unter Rückenschmerzen leiden zu müssen, empfehlen Ärzte für die Zeit danach: bewegen, bewegen, bewegen.

Mehr Bewegung täglich

Egal, wie ergonomisch oder ausgefallen die Büromöbel gebaut sind - wer zu lange sitzt, bekommt Rückenbeschwerden.

Egal, wie ergonomisch oder ausgefallen die Büromöbel gebaut sind - wer zu lange sitzt, bekommt Rückenbeschwerden.
(Foto: picture-alliance / dpa)

Auch für alle Menschen, die noch keine Rückenschmerzen haben, gilt: jeder Sport und jede Art von Bewegung sind empfehlenswert. Schon jedes Aufstehen im Büro und jedes genüssliche Strecken vor dem Bildschirm ist für den Rücken nützlich. Auch Sportarten, die vor einiger Zeit noch als rückenschädlich bezeichnet wurden, wie Hockey oder Tennis, dürfen regelmäßig betrieben werden. Das Mindestmaß der sportlichen Betätigung ist zwei Mal die Woche eine Stunde lang. "Besser einen wenn auch vermeintlich rückenschädlichen als keinen Sport", betont Marnitz. Auch der Weg zu und von der Arbeit sollte mit Bewegung verbunden werden. Am besten sei es, täglich zwei Busstationen zu laufen oder gleich das Fahrrad zu nehmen, so der Facharzt.

Auch wenn die deutsche Industrienorm seit vielen Jahren klare Vorgaben hat, wie ein rückenfreundlicher Büroarbeitsplatz für Mitarbeiter ausgestattet sein sollte, gehen immer mehr Menschen mit Rückenbeschwerden zum Arzt.

 

Dabei reichen schon drei Übungen alle zwei Stunden aus, um die Rückenmuskulatur einmal von unten nach oben in Gang zu setzen. Mit dem Beckenkippen kann die untere Rückenmuskulatur aktiviert werden. Das Strecken der verschränkten Hände über dem Kopf und das Einrollen danach sind gut für die Muskeln der Brustwirbelsäule. Das seitliche Kopfnicken aktiviert die Hals- und Nackenmuskeln. Je mehr Menschen diese Übungen regelmäßig machen, umso mehr werden die Bewegungen zur Normalität - und Rückenbeschwerden wird vorgebeugt.

(Quelle ntv)

ANMERKUNG: Als Patient sollten Sie einmal auf die "Muskelarbeit"
Ihres Behandlers an Ihrem Körper achten!
(Bestandteil einer guten chiropraktischen Behandlung.)

 


 

 

Süchtig nach Fernseher und Computer"Zappelphilipp" besonders anfällig

 

Die Bildschirmfaszination ist groß, schon bei den Kleinen. Das hat Folgen.

Die Bildschirmfaszination ist groß, schon bei den Kleinen. Das hat Folgen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Kinder mit der Aufmerksamkeitsstörung ADHS sind nach Einschätzung von Ärzten besonders anfällig für Mediensucht. Der exzessive Konsum von Fernsehen, Internet- und Videospielen sei bei ihnen dreimal so stark ausgeprägt wie bei anderen Kindern, sagte der Arzt Klaus Skrodzki (Forchheim) auf dem Kongress für Jugendmedizin in Weimar. "Fernsehen mit ständigen Bild- und Tonwechseln und Computerspiele fördern die Störung." Teenager mit einer Aufmerksamkeitsstörung neigen demnach auch eher als ihre Altersgenossen zu Nikotin- und Alkoholsucht. "Und sie zeigen deutlichere Entzugserscheinungen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte.

Laut Skrodzki reagieren Kinder mit ADHS sehr viel impulsiver auf Reize. "Sie greifen etwa sofort zu, wenn ihnen eine Belohnung geboten wird." PC-, Internet- und Videospiele böten ihnen permanent Reize und sofortige Belohnung.

Das Problem beim regelmäßigen Computerspiel für ADHS-Kinder sei, dass diese sehr rasch gute Fertigkeiten im Erkennen von Nebensächlichkeiten entwickelten, sagte der Experte. Damit werde aber das Grundproblem bei der Störung verstärkt. "Sie können ja ohnehin schon Nebensächliches nicht von Wichtigem unterscheiden. Und mit Videospielen trainieren sie ihre Aufmerksamkeit für das Falsche."

Die Eltern sind nach Beobachtungen des Mediziners häufig Teil des Problems, wenn sie ihre Kinder zur Ablenkung vor das Fernsehgerät oder den Computer setzen. Noch bedenklicher sei es, dass bereits bei Vorschulkindern ein eigener Fernseher im Kinderzimmer stehe. Auch Computerspiele in Kindergärten richteten bei von ADHS betroffenen Kindern eher Schaden als Nutzen an.

Katrin Zeiß, dpa


 

 

Erbanlage Herzinfarkt - Forscher entschlüsseln Risikogene
 

Bluthochdruck, Diabetes mellitus und erhöhtes Cholesterin gelten als typische Risikofaktoren zur Entstehung eines Herzinfarkts. Doch auch unsere Gene sind für den Ausbruch der Krankheit bedeutsam – mehr als bislang angenommen.
 

Ein Konsortium internationaler Wissenschaftler unter Federführung der Universität Lübeck hat 13 neue Risikogene für koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt entdeckt. Dadurch sei belegt, dass erbliche Faktoren bei der Entstehung von Herzinfarkten eine größere Rolle spielten als bislang angenommen, sagte der Leiter der Studie, der Lübecker Professor Heribert Schunkert. Untersucht wurden jeweils zwei Millionen Marker im Erbgut von rund 87.000 Probanden weltweit. Das Ergebnis dieser weltweit größten genetischen Studie zu diesem Thema ist im Wissenschaftsjournal "Nature Genetics" veröffentlicht.

Insgesamt wurden nach Angaben Schunkerts 23 genetische Varianten nachgewiesen, die das Herzinfarktrisiko erhöhen. "Viel mehr Menschen als bislang bekannt tragen die erbliche Veranlagung zum Herzinfarkt in sich", sagte Schunkert. Doch die Studie habe auch gezeigt, dass nur wenige dieser Varianten das Risiko über die klassischen Risikofaktoren wie hohe Cholesterinwerte oder hohen Blutdruck steuern. "Bei der überwiegenden Mehrheit der Risikogene spielen Mechanismen eine Rolle, die es noch zu erforschen gilt", sagte Schunkert.

Gemeinsam mit der Lübecker Firma Euroimmun arbeiteten die Wissenschaftler schon seit einiger Zeit an einem Test, der das Infarktrisiko eines Menschen feststellen kann. "Der könnte in zwei bis drei Jahren verfügbar sein" schätzt die Koordinatorin der Studie Jeanette Erdmann von der Universität Lübeck. Wichtiger ist für Schunkert jedoch der Nutzen für die Prävention. "Wenn wir den Mechanismus verstehen, können wir die Vorbeugung verbessern", sagte er. Der Herzinfarkt ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen. Europaweit sterben jedes Jahr rund 750.000 Menschen daran. (DPA)

 


 

 

In Kiel wurde eine neue Methode zur Behandlung von Schlaganfällen entwickelt.

In Kiel wurde eine neue Methode zur Behandlung von Schlaganfällen entwickelt.
(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Montag, 28. März 2011

Neue Behandlung von Schlaganfällen
Forscher sehen tief ins Hirn

Der Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Jährlich ereilt er rund 260.000 Menschen. Die Behandlungsmethoden waren bislang sehr begrenzt. Forscher der Uniklinik Kiel entwickeln nun eine Technik, die in bestimmten Fällen besonders effektiv ist.

mehr. . .

 


 

Chiropraktische Techniken

 

Der Chiropraktiker ist mit seinen eigenen Händen therapeutisch tätig – daraus ergibt sich die Wortbedeutung des Begriffs Chiropraktik: cheiro = griechisch für Hand. In Deutschland liegt diese Form der Behandlung vor allem und im wortwörtlichen Sinne in den Händen von Heilpraktikern. Sie können über spezielle Schulungen die verschiedenen Techniken und Hintergründe erlernen. In den USA, Kanada und einigen europäischen Staaten ( ab April 2011 auch in Deutschland beim BDC) durchlaufen Chiropraktiker hingegen ein staatlich anerkanntes Studium, das mehrere Jahre dauert.

Typische Verfahren und Techniken, die ein Chiropraktiker anwenden kann, sind zum Beispiel:

Bandscheiben-Technik

Craniopathie

Gonstead-Technik

Halswirbelsäulen-Techniken

Low-Force-Techniken

Manuelle Organ-Techniken

Thompson-Technik

Sacro-Occipital-Technik

Spezielle Kinder-Behandlungen

 

 

Wenn Sie mehr über diese Techniken erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere WEBSEITE.

 

 

 



 

Auf dem BDC-Kanal bei YouTube finden Sie alle 22 Kurz-Videos für Patienten.

 


 

 

Ein paar einfache Tipps gegen Nacken- Muskel- und Rückenschmerzen


 

  

Hallo Chiro-Shop-Team,

 

ich will jetzt auch noch die 6 mm PCI-Sohlen ausprobieren.

 

Ich bin von Ihrem Produkt begeistert. Mein Gangbild und Körpergefühl haben sich wesentlich verbessert. Ich hab die Sohlen auch in meinen Schlittschuhen beim Eishockey getestet und die Balance/Performance war sofort spürbar besser.
M.R. PLZ 94327 (Dezember 2010)

 

 

Klicken Sie auf die Bilder! Ihr Chiropraktiker berät Sie gerne auch persönlich.

 

 

Ein paar praktische Hinweise zum Thema "Schulter-Arm-Syndrom" von uns.

 

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Web site: http://www.chiropraktik-bund.de

® 2011 BDC

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